Bodenpraktiker für Grünland und Ackerbau

Mistkompost

Über den Verein Bio-Austria hatte ich die Möglichkeit die Ausbildung zum Bodenpraktiker zu machen. Erst jetzt begriff ich wie wichtig der Boden und seine Lebewesen für den Bauern aber auch für die restliche Bevölkerung ist. Boden geht uns alle an, es wäre zu einfach nur den Bauern mit den Problemen allein zulassen. Er sollte seinen Boden studieren können. Dazu braucht es aber Zeit, welche der Bauer in einer so schnelllebigen Gesellschaft nicht mehr hat.

 

Was bedeutet "bio" eigentlich? Leider wegetieren unsere Misthaufen nur so vor sich hin. Er lagert auf Betonboden ohne Kontakt zum gewachsenen Boden, die Rotte wird meist nicht gelenkt. Mist, Gülle und Jauche kommen ohne behandelt zu werden auf die Felder. Der Wurm verträgt die Schärfe nicht und deshalb wird es auch dem Bauern mit der Zeit sehr schlecht ergehen. Leider ist dies oft nicht erkennbar, weil diese Auswirkungen im Dunkeln abläuft. Prioritäten liegen auf der Milchleistungen bzw. Fleischproduktion der Kühe. Hier muß die Leistung stimmen, weil der Bauer ist ja ein Unternehmer. Leider. Dabei decken wir Bauern so viel andere Dinge ab. Der humose Boden ist fähig sehr viel Wasser aufzunehmen. Es hilft gegen Hochwässer die sich in letzter Zeit immer mehr häufen. Er ist wie ein Schwamm, saugt auf, speichert und gibt ab wenn es notwendig ist. So könnten wir sehr gut über heiße Monate wie es der heuerige Mai 2011 gewesen ist.  Aufgefallen ist, daß dieses Jahr der Sauerampfer sehr stark in den Wiesen vorkam. Es hat sehr lange Wurzeln, die trotz der trockenen Zeit tief unten Wasser erwischen. Gräser hatten da schon so ihre Schwierigkeiten.

 

Stirbt der Bauer, stirbt das Land!

 

Mein Thema bei der Prüfung zum Bodenpraktiker Ackerbau war "Der pfluglose Ackerbau". Ich machte eine Flipchartpräsentation, die die Aufmerksamkeit auf sich zog.

Es gilt in allen Bereichen, egal was man macht, Begeisterung auszulösen.

Blumen sind die Nahrung für die Seele!

Iris

Die Iris hier im Bild sollte man nur ansehen und natürlich daran riechen!

Aber man kann auch viele Blüten essen. Gänseblümchen, Ringelblumenblätter, Veilchen, wildes Stiefmütterchen, Rotklee und noch viele mehr. Mein Favorit ist die Taglilie. Eine Blüte auf einen herrlichen Sommersalat oder einfach pur in den Mund gesteckt, lassen das Herz höher schlagen.

Falls Du eine schöne Taglilie hast, bring mir ein kleines oder größeres Wurzelstück mit, im Austausch dazu findest Du bei mir sicher irgend eine Pflanze die Dir gefällt oder die Du noch nicht hast.

 

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© Rosemarie Möschl

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